VISUAL DNA verändert den Quellgencode nicht, sondern es interpretiert ihn graphisch.
Bei den verwendeten Codes handelt es sich um die ersten 1050 Stellen des ersten Chromosoms. Es werden aus dem eingelesenen Code vier Stellen analysiert. Anhand der Ergebnisse werden für die vier Basen-Buchstaben (A,C,G,T) aus einem Zeichenpool vier Symbole errechnet.
Um zu zeigen, dass keine sehr große Menge dieser Zeichen erforderlich ist, um dennoch höchst unterschiedliche Musterbilder zu generieren, wurde der Pool auf 28 aufeinander abgestimmte Symbole beschränkt. Ebenso wird die Farbe der Zeichen errechnet, hier sind allerdings 16,7 Millionen Farbtöne möglich.
|
|
Durch die Vielfältigkeit der Gencodes und der Vielzahl der möglichen Zeichen-/ Farben-
Kombinationen wird sich wahrscheinlich niemals ein Musterbild für verschiedene Lebewesen wiederholen.
Die Gencodes stammen vom „National Center for Biotechnology Information“.
Dabei handelt es sich um die größte frei zugängliche Gendatenbank der Welt.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/ |